Budva ist die beliebteste Stadt und gilt als das touristische Zentrum Montenegros.
Die meisten Urlauber, die sich für Montenegro als Reiseziel entscheiden, wählen Budva als ihren Aufenthaltsort – und das aus gutem Grund: Die Stadt bietet eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur sowie zahlreiche schöne Orte und Strände, sowohl im Stadtgebiet als auch in der Umgebung.
In diesem Reiseführer geben wir dir einen umfassenden Überblick über Budva: Was du dir unbedingt ansehen solltest, wie du dich am besten in der Stadt bewegst, wo du eine passende Unterkunft findest, welche Ausflüge sich lohnen – und vor allem, wie du dabei nicht zu viel bezahlst!
Allgemeine Informationen über Budva
Budva wird nicht umsonst als die «Perle der Adriaküste Montenegros» bezeichnet. Die Strände sind außergewöhnlich sauber und gepflegt, mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegenden Berge.
Die Stadt ist perfekt geeignet für Familienurlaube ebenso wie für junge Reisende. Hier findet wirklich jeder, was das Herz begehrt: von ruhigen, idyllischen Plätzen bis hin zu ausgelassenen Partys, die bis in die frühen Morgenstunden dauern.
Stimmungsvolle Restaurants, verwinkelte historische Gassen, der Wasserpark von Budva, Nachtclubs und Freizeitparks – all das sorgt für unvergessliche Eindrücke. Der hohe Servicestandard wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.
Wenn Sie nach einem Urlaubsort suchen, der Strand, Unterhaltung und gute Infrastruktur auf ideale Weise verbindet, dann ist Budva genau die richtige Wahl.
Geschichte
Obwohl das heutige Stadtbild von Budva relativ neu ist und sich die Stadt weiterhin rasant entwickelt, hat sie dennoch ein Stück ihrer jahrtausendealten Geschichte bewahrt – besonders spürbar in den Mauern der Altstadt.
Die Geschichte Budvas reicht bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Einer Legende nach war Budva die erste Stadt der Illyrer. Als ihre Gründer gelten Kadmos, der Sohn des phönizischen Königs Agenor, und seine Frau Harmonia, eine Göttin. Sie wurden aus ihrer Heimat verstoßen und kamen mit einem von Ochsen gezogenen Wagen an diese Küste – der Name der Stadt soll vom griechischen Wort für «Ochse» (βόδι) stammen.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Budva immer wieder die Herrscher. Zunächst war sie Teil der griechischen und später der römischen Welt. Im Mittelalter geriet sie abwechselnd unter die Kontrolle serbischer Fürsten und des Fürstentums Zeta.
Im 15. Jahrhundert wurde Budva schließlich der südlichste Vorposten der Republik Venedig an der Adriaküste. Bis ins 19. Jahrhundert hinein sprachen die Bewohner – damals nannte man die Stadt noch «Budua» – venezianisch.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Budva zunächst zur Habsburgermonarchie, später zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Zwischen 1806 und 1813 stand die Stadt unter russisch-montenegrinischer Verwaltung, bevor sie kurzzeitig von den Franzosen besetzt und danach wieder österreichisch wurde.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Budva Teil des Königreichs Jugoslawien. Ab den 1970er-Jahren entwickelte sich die Stadt dank ihres milden Klimas und ihrer hervorragenden Lage zu einem der beliebtesten und exklusivsten Badeorte des Landes – ein Ruf, den sie bis heute bewahrt hat.
Stadtteile von Budva
Wie viele montenegrinische Städte ist auch Budva recht kompakt – und dennoch besteht die Stadt aus insgesamt 18 Stadtteilen. Für Besucher kann es daher gar nicht so einfach sein, den besten Ort für ihren Aufenthalt auszuwählen.
Hier sind alle Stadtteile von Budva:
- Stari Grad
- Gospoština
- Golubovina
- Slovenska Plaža
- Zavala
- Velji Vinogradi
- Vidikovac
- Babin Do
- Centar
- Maini
- Velji Vinogradi
- Podkošljun
- Lazi
- Babilonija
- Podmaine
- Rozino
- Dubovica
- Bijeli Do
Die Wahl des richtigen Stadtteils in Budva hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab.
Wenn Sie es ruhig und entspannt mögen und dennoch in Meeresnähe wohnen möchten, sind Podkošljun, Babilonija, Rozino oder Lazi eine gute Wahl.
Wer lieber fernab vom Trubel und in besonders ruhiger Umgebung unterkommen möchte, sollte sich für Golubovina, Dubovica oder Bijeli Do entscheiden.
Das Stadtzentrum mit dem Slovenska Plaža, dem eigentlichen Zentrum, Maine und der Altstadt (Stari Grad) ist ideal für alle, die mitten im Geschehen sein wollen – mit Strand, Bars, Restaurants und Nachtleben direkt vor der Tür.
Generell gilt: Budva ist – wie bereits erwähnt – eine überschaubare Stadt. Selbst von den am weitesten entfernten Stadtteilen erreichen Sie das Meer zu Fuß in etwa 30–35 Minuten.
Bevölkerung
Die Bevölkerungszahl von Budva wächst von Jahr zu Jahr – dabei nimmt der Anteil der einheimischen Montenegriner allerdings stetig ab. Derzeit machen Montenegriner etwa 50 % der Bevölkerung aus, gefolgt von 35 % Serben, 8 % russischsprachigen Bewohnern, 2 % Kroaten und rund 5 % anderen Nationalitäten (darunter Albaner, Bosnier usw.).
Die meistgesprochenen Sprachen sind Montenegrinisch und Serbisch, aber viele Einwohner sprechen auch Russisch und Englisch, sodass es in der Regel keine Verständigungsprobleme für Touristen gibt.
Vorherrschende Religion ist die orthodoxe, jedoch trifft man in der Stadt auch auf muslimische Besucher und Einwohner.
Anreise nach Budva
Um möglichst schnell nach Budva zu gelangen, empfiehlt es sich, am Flughafen Tivat zu landen, da dieser direkt an der Küste liegt. Die Fahrt von Tivat nach Budva dauert mit dem Auto etwa 30 bis 40 Minuten ohne Staus. Die Entfernung vom Flughafen ins Stadtzentrum beträgt rund 23 Kilometer.
Wenn Sie hingegen über den Flughafen Podgorica anreisen, verlängert sich die Fahrtzeit – je nach gewählter Route – etwa um das Zwei- bis Dreifache (die Entfernung beträgt 68 bzw. 81 Kilometer).
Am komfortabelsten ist die Anreise mit einem privaten Transfer, da der öffentliche Nahverkehr in Montenegro nur begrenzt ausgebaut ist – insbesondere, was Verbindungen vom Flughafen nach Budva betrifft.
Falls Sie in Tivat landen, können Sie alternativ auch zur etwa 1,5 Kilometer entfernten Busstation zu Fuß gehen. Von dort fahren regelmäßig Linienbusse nach Budva – in der Regel im Abstand von 30 bis 60 Minuten.
Der Busbahnhof in Budva liegt unweit des Stadtzentrums. Von dort aus erreichen Sie bequem jeden Teil der Stadt. Der Weg zum Strand beträgt etwa einen Kilometer.
Von Podgorica aus haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Direkttransfer vom Flughafen nach Budva
- Taxi zur zentralen Busstation und anschließend Umstieg in einen Linienbus
Ein direkter Transfer kostet rund 80 Euro. Die zweite Variante ist günstiger: etwa 12 bis 15 Euro für das Taxi zur Busstation und zusätzlich 6 bis 8 Euro für das Busticket.
Eine weitere, oft sehr praktische Option ist die Anmietung eines Autos. Mietwagen sind sowohl am Flughafen Tivat als auch in Podgorica schnell und unkompliziert verfügbar – vor allem, wenn Sie rechtzeitig buchen. In der Hochsaison sind Mietfahrzeuge sehr gefragt und entsprechend schnell ausgebucht.
Sehenswürdigkeiten in Budva
In Budva gibt es einiges zu sehen, auch wenn man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten meist in ein bis zwei Tagen erkunden kann. Daher lohnt es sich, zusätzlich einen Blick auf Ausflüge in die Bucht von Kotor sowie auf weitere Aktivitäten zu werfen – etwa Quad-Touren durch die Schluchten oder Bootsfahrten entlang der Küste.
Was sollte man sich in Budva ansehen?
Stari Grad (Altstadt)
Dieser Stadtteil ist der bekannteste und zugleich repräsentativste. Hier spürt man noch den Geist des alten Budva. Gepflasterte Gassen, enge Durchgänge und eindrucksvolle Ausblicke versetzen Sie direkt in die Atmosphäre des südlichen Balkans.
Ein Besuch in der Altstadt ist ein Muss für jeden Budva-Besucher – schon allein wegen der berühmten Statue der Ballerina, einem der Wahrzeichen der Stadt.
In der Altstadt werden auch geführte Rundgänge angeboten. Diese dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und kosten ab zehn Euro pro Person.
Die Statue der Ballerina
Am Rande von Budva, auf dem Weg zum Mogren-Strand, begegnet Ihnen eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt – die Statue der Ballerina, auch als «Statue der Turnerin» bekannt.
Mit dieser Skulptur ist eine schöne Legende verbunden, die wir in einem eigenen Beitrag erzählen. Wenn Sie in der Nähe sind, vergessen Sie nicht, sich etwas zu wünschen und die Statue zu berühren – besonders beliebte Stellen dafür sind leicht zu erkennen.
Die Zitadelle
Von hier aus bietet sich der wohl schönste Panoramablick auf Budva. Der Eintritt kostet 3,50 Euro. Die Zitadelle liegt am Rande der Altstadt und ist definitiv einen Besuch wert.
Im Sommer finden hier häufig Hochzeiten, Konzerte und Festivals statt – vielleicht haben Sie Glück und erleben eines dieser Ereignisse live.
Im Inneren erwarten Sie eine beeindruckende Bibliothek, ein malerischer Innenhof, ein kleines Museum sowie die Ruinen einer alten Kirche.
Ein kleiner Tipp: Suchen Sie nach einer Plakette mit Fischsymbolen, legen Sie die Hand darauf und wünschen sich ewige Liebe.


Festung Mogren


Genauer gesagt handelt es sich um die Ruinen der ehemaligen Festung, die etwas oberhalb des wohl schönsten Strandes von Budva liegt.
Die Anlage wurde während der österreichisch-ungarischen Herrschaft in den 1860er-Jahren als Verteidigungsbau errichtet. Mit ihrer strategischen Lage kontrollierten die Habsburger sämtliche Zugangsstraßen zur Stadt – selbst die vom Meer her.
Heute ist der Zugang zur Festung kostenlos. Auch wenn der Bau nicht mehr im besten Zustand ist, lohnt sich ein Besuch: Hier können Sie ein Stück Geschichte hautnah erleben und den beeindruckenden Ausblick auf die Westküste der Budva-Riviera genießen.


Aussichtspunkt vor dem Tunnel nach Bečići
Von Budva nach Bečići gelangen Sie ganz einfach zu Fuß – über einen Fußgängertunnel, der mit zahlreichen Graffiti-Kunstwerken geschmückt ist.
Bevor Sie jedoch hindurchgehen, lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt. Gehen Sie dazu die Treppe hinauf zum Parkplatz am Strand von Dukley und folgen Sie dem Weg zur kleinen Plattform mit Blick auf die Küste.
Kloster Podmaine
Dieses Männerkloster wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist vor allem für seine Fresken bekannt. Es liegt auf einem Hügel, ist aber über eine gut ausgebaute Asphaltstraße problemlos erreichbar.
In der Nähe des Klosters befindet sich zudem die malerische Maine-Brücke, die ebenfalls einen Besuch wert ist – ein sehr stimmungsvoller Ort mit schöner Aussicht.
Wasserpark in Budva
Im Jahr 2016 wurde in Budva ein großer Wasserpark eröffnet, der sowohl für Kinder als auch für Erwachsene zahlreiche Attraktionen bietet.
Geöffnet ist er von Juni bis September. Der Eintritt kostet 15 Euro für Kinder und 18 Euro für Erwachsene.
Strände
Was wäre Budva – die meistbesuchte Stadt Montenegros – ohne ihre Strände? Die meisten Strände in und um Budva bestehen aus feinem Kies, zur Hochsaison wird an vielen Stellen zusätzlich Sand aufgeschüttet. So können Sie je nach Vorliebe den passenden Strand wählen.
Die beliebtesten Strände:
- Mogren – der bekannteste Sandstrand von Budva, etwa 500 Meter von der Altstadt entfernt.
- Pizana – ein kleiner Strand innerhalb der Altstadt mit Sand und feinem Kies.
- Slovenska plaža – der längste Kiesstrand in Budva. Wie am Mogren-Strand ist hier im Sommer immer viel los.
- Jaz – ein Sandstrand etwa 4 Kilometer außerhalb von Budva. Er ist in zwei Abschnitte unterteilt, einer davon ist ein FKK-Bereich.
- Trsteno – ein kleiner, familienfreundlicher Strand, ideal für Urlaub mit Kindern.
- Ploče – ein Kiesstrand etwas außerhalb des Zentrums, aber mit guter Infrastruktur.
- Hawaii – dieser Strand befindet sich auf der Insel Sveti Nikola (St. Nikolaus) und bietet einen herrlichen Blick auf Budva.
Zur Insel gelangt man mit dem Boot für 3 Euro hin und zurück. Vor Ort ist alles vorhanden, was man für einen entspannten Tag am Strand braucht.
Preise
In der Hauptsaison steigen die Preise in Budva etwa auf das Doppelte. Dennoch ist ein Urlaub hier meist günstiger als in anderen europäischen Städten.
Ein Pauschalurlaub in Budva ist in der Regel preiswerter als eine individuell organisierte Reise. Wer jedoch Wert auf schöne Apartments oder ein gutes Hotel legt, kann mit einer selbst geplanten Wochenendreise unter Umständen günstiger wegkommen.
Im Durchschnitt sollten Sie mit von 80 Euro pro Person und Tag rechnen – inklusive Verpflegung, Liegestuhlmiete und Ausflügen.
Wetter
An der montenegrinischen Küste ist es im Sommer meist sehr heiß, und Regen ist eher die Ausnahme. Wer Badeurlaub plant, kann sich also auf viele Sonnentage verlassen.
Allerdings kann das Wetter hier recht wechselhaft sein – selbst im Sommer kommt es gelegentlich zu kurzen Regenschauern. Diese dauern in der Regel nicht länger als fünf Minuten – oft ist der Regen schon vorbei, bevor man überhaupt einen Unterschlupf gefunden hat.
Saison
Die Badesaison in Budva beginnt Ende Mai und dauert bis Mitte September. In dieser Zeit ist auch der größte Andrang.
Wenn Sie keine Menschenmengen mögen, empfiehlt sich ein Besuch in der zweiten Septemberhälfte oder Anfang Oktober. Das Meer ist dann noch angenehm warm, aber deutlich weniger überlaufen.
Auch im April ist das Wetter meist schon mild und freundlich – zum Baden allerdings noch etwas kühl, es sei denn, man mag erfrischendes Wasser.
Im Winter herrscht an der Küste ideales Wetter für Ausflüge ins Gebirge und zum Erkunden historischer Festungen – von denen es in Montenegro viele gibt. Außerdem lassen sich Sehenswürdigkeiten in der Nebensaison entspannt und zu günstigeren Preisen besichtigen, ganz ohne Touristenmassen.
Taxi
In Budva gibt es weder Uber noch Bolt. Taxis müssen daher über lokale Anbieter bestellt werden.
Alternativ können Sie auch ein Taxi direkt auf der Straße anhalten – achten Sie dabei aber unbedingt darauf, dass es sich um ein offizielles Taxiunternehmen handelt. Es gab Fälle, in denen Touristen beispielsweise für eine 15-minütige Fahrt von Budva nach Sveti Stefan bis zu 200 Euro zahlen mussten.
Fragen Sie den Fahrer immer im Voraus nach dem ungefähren Preis und verlassen Sie sich nicht blind auf Aussagen wie „nach Taxameter“, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Der durchschnittliche Tarif in der Hauptsaison liegt bei etwa 1 Euro pro Kilometer plus 1 Euro Startgebühr.
Unterkunft in Budva
Budva wächst in den letzten Jahren stetig, wodurch es immer einfacher – und teilweise auch günstiger – wird, eine passende Unterkunft zu finden.
Apartments und Hotelzimmer lassen sich bequem über Online-Plattformen buchen. In Montenegro ist es jedoch auch nach wie vor üblich, vor Ort nach Schildern und Aushängen an Häusern Ausschau zu halten. Ein großer Teil der Bevölkerung nutzt keine digitalen Buchungsdienste – so lassen sich manchmal sehr gute Angebote nur durch persönliche Nachfrage oder einen Anruf entdecken.
Hotels
In Budva gibt es Hotels für jedes Budget. Die Preise beginnen bei etwa 60 Euro pro Nacht – abhängig von Lage und Ausstattung. All-inclusive-Angebote sind in Montenegro eher unüblich, daher sollte man sich bei der Suche nicht zu sehr auf diesen Filter verlassen.
Ferienwohnungen
Für Aufenthalte ab einer Woche empfiehlt sich die Buchung eines Apartments mit eigener Küche und Waschmaschine. Die Preise beginnen während der Saison in der Regel bei etwa 50 Euro pro Nacht. Es gibt auch günstigere Angebote, allerdings ist der Standard dort oft deutlich einfacher.
Mietwagen
Budva bietet die größte Auswahl an Mietfahrzeugen entlang der Küste – ein Auto zu mieten ist hier also kein Problem.
Positiv: Die Kaution für ein Fahrzeug ist meist sehr niedrig oder entfällt ganz. Das macht die Autovermietung in Montenegro besonders attraktiv.
Allerdings gilt: Frühzeitig buchen – vor allem in der Hauptsaison. Aufgrund der günstigen Preise sind viele Fahrzeuge schnell vergriffen.
Sie können internationale Anbieter wie Hertz oder MyrentCar nutzen oder direkt bei lokalen Vermietern buchen – Letztere bieten oft bessere Konditionen.
Autos „von privat“ zu mieten ist ebenfalls möglich, sollte jedoch ausschließlich über vertrauenswürdige Kontakte erfolgen.
Ausflüge
Montenegro ist ein landschaftlich sehr reizvolles Land. Wenn Sie den lokalen Charme wirklich erleben möchten, empfehlen wir Ihnen, mindestens ein bis zwei Ausflüge außerhalb von Budva zu unternehmen. Je nach Gruppengröße und persönlichen Vorlieben haben Sie die Wahl zwischen Gruppen- oder individuellen Touren mit einem privaten Guide.
Von Budva aus starten auch zahlreiche Touren in die Nachbarländer – unter anderem nach Albanien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina oder sogar nach Nordmazedonien. So können Sie während Ihres Urlaubs gleich mehrere Länder entdecken.
Online-Buchungen lohnen sich meist nicht, da Sie vor Ort zahlreiche lokale Reiseanbieter finden, die oft auch zusätzliche Rabatte anbieten. Scheuen Sie sich also nicht zu fragen.
Gruppentouren
Sie sind in der Regel günstiger, dafür aber weniger flexibel und oft überlaufen. Die Fotomöglichkeiten sind begrenzt, da man sich an den Zeitplan der Gruppe halten muss. Der Vorteil: Alles ist organisiert – Sie müssen sich um nichts kümmern.
Beliebte Ausflüge:
- Bootstour durch die Bucht von Kotor
- Die Canyons von Tara und Morača
- Quad-Touren durch die Berge Montenegros
- Skadar-See
- Nationalpark Durmitor und der Schwarze See
- Rafting auf dem Fluss Tara
- Besuch des Klosters Ostrog (in den Fels gebaut)
- Ausflug zur Insel Sveti Stefan
- Nationalpark Lovćen
Private Touren
Der Vorteil privater Ausflüge liegt in der völligen Unabhängigkeit – Sie entscheiden selbst über Route, Pausen, Abfahrtszeit und Musik. Viele montenegrinische Guides gestalten die Touren mit persönlichem Flair – dazu gehört oft auch lokale Musik, die aber nicht jedermanns Geschmack trifft.
Neben klassischen Autotouren sind auch private Bootsausflüge möglich – etwa mit einer Yacht oder einem Schnellboot in die abgelegeneren Ecken der Küste. Gerade die Bucht von Kotor birgt viele Orte, die man ohne Boot nicht erreichen kann.
Essen
In Budva gibt es zahlreiche Restaurants, die unterschiedliche Küchen anbieten: von italienisch und amerikanisch bis hin zu montenegrinisch und japanisch.
In fast jedem Lokal werden Sie freundlich empfangen und gut versorgt.
Vegetarische, vegane Cafés sowie Kaffeehäuser mit pflanzlichen Milchalternativen sind noch nicht sehr verbreitet. Wenn Sie spezielle Wünsche haben, empfiehlt es sich, Ihr bevorzugtes Produkt (z. B. laktosefreie Milch) vorab im Supermarkt zu kaufen.
Wenn Sie sich für die montenegrinische Küche interessieren, finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten traditionellen Gerichte im Abschnitt „Lokale Küche“.
Shopping
Budva verfügt über kleinere Einkaufszentren mit einer Auswahl an Geschäften. Große Malls werden Sie hier nicht finden, doch im Sommer gibt es entlang der Promenade viele kleine Läden mit günstiger Kleidung und Accessoires.
Falls Sie etwas vergessen haben – ein Handtuch, Sonnenbrille oder Kopfbedeckung –, finden Sie hier problemlos Ersatz zu moderaten Preisen.
Für ernsthaften Einkauf lohnt sich eher ein Besuch in Bar, wo sich ein Hafen befindet, über den viele Waren – vor allem Kleidung und Schuhe aus Italien – eingeführt werden.
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